Wie wir alle wissen, hat die Afrikanische Schweinepest (ASP) ihren Ursprung in Afrika. Vor mehr als einem halben Jahrhundert gelangte das Virus über illegale Frachtschiffe nach Portugal und breitete sich dann rasch nach Spanien, Italien, Frankreich und schließlich ganz Europa aus. In den 1970er und 1980er Jahren wütete die ASP in ganz Europa und hatte noch schlimmere Auswirkungen als China heute. Westeuropa hat die Afrikanische Schweinepest bis heute vollständig ausgerottet. Daher sind europäische Produzenten die erfahrensten Mentoren, wenn es um die ASP-Prävention und -Bekämpfung geht.
Aufgrund unserer Arbeit beiDeba-BrüderWir pflegen regelmäßigen Kontakt mit Kollegen aus der europäischen Viehwirtschaft und haben sie wiederholt zu ASP-Präventionsstrategien konsultiert. Sie teilten ihre praktischen Erfahrungen offen und ausführlich. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung ihrer wichtigsten Maßnahmen zur Bekämpfung von Epidemien:
1. Führen Sie eine Serienproduktion, kleine, getrennte Wohneinheiten und ein striktes All-in/All-out-Management ein.Dies verhindert Kreuzkontaminationen und erleichtert gründliche Desinfektions- und Biosicherheitsprotokolle. Das Personal muss bei jedem Wechsel zwischen den Schweineställen eine vollständige Desinfektion durchführen und die Schutzkleidung wechseln.
2. Setzen Sie ein intelligentes automatisiertes Management ein, um den Zugang von Menschen und Fahrzeugen zu Schweinefarmen zu minimieren.ASP verbreitet sich durch direkten Kontakt und das Virus kann auf Trägern über einen längeren Zeitraum überleben. Personal und Lieferfahrzeuge stellen die größten Übertragungsvektoren für Krankheitserreger dar.
3. Gründung von Bündnissen zur gegenseitigen Hilfe für Schweineproduzenten.Wenn ein Betrieb von einem ASP-Ausbruch betroffen ist, muss er allen Mitgliedern transparent die Infektionsquelle und wirksame Kontrollmaßnahmen mitteilen. Im Gegenzug sind andere Allianzbetriebe verpflichtet, materielle und technische Unterstützung zu leisten, um dem betroffenen Betrieb bei der Genesung zu helfen.
Im vergangenen Oktober führte Deba Brothers eine Delegation nach Deutschland zur EuroTier-Viehausstellung, wo wir einen intensiven Austausch mit MIAL, einem renommierten italienischen Hersteller von Futterlinien, führten. Dies war unsere erste Einführung inZwischenförderleitungen mit großem Durchmesser, ein Produkt, das in ganz Europa großen Markterfolg genießt und als zentrales ASP-Biosicherheitsinstrument für europäische Schweinezüchter dient. Zu diesem Zeitpunkt war die ASP gerade in China ausgebrochen, zunächst auf die drei nordöstlichen Provinzen beschränkt, zeigte aber deutliche Anzeichen einer landesweiten Ausbreitung. Dieses Produkt erregte sofort unsere Aufmerksamkeit und wir beschlossen, es in China einzuführen, um einheimischen Schweineproduzenten eine zuverlässige Lösung gegen ASP zu bieten.
Das System ist darauf ausgelegt, Lieferwagen zu bekämpfen – den Hauptüberträger der Krankheitserregerkontamination. Herkömmliche Futtermittellieferfahrzeuge fahren auf ihren Routen zwischen zahlreichen Farmen hin und her, was ein erhebliches Risiko einer Kreuzkontamination mit sich bringt. Das Futterleitungssystem mit großem Durchmesser installiert Futtersilos außerhalb der Stallgrenzen. Lieferwagen entladen Futter in diese Außensilos, bevor sie in den Hofbereich gelangen, und das Futter wird dann gleichmäßig von den Silos in die Schweineställe transportiert. Durch diesen Aufbau werden Kreuzkontaminationsrisiken durch externe Lieferfahrzeuge vollständig eliminiert.
Ein weiteres herausragendes Merkmal der Anlage ist die überdimensionierte Förderleitung: Der Außendurchmesser beträgt 102 mm bei einer Wandstärke von 2,5 mm. Das gesamte Rohr wird einer Feuerverzinkungsbehandlung unterzogen, um Rost und Korrosion vollständig zu widerstehen. Ausgestattet mit einem 3,7 kW starken Scheibenkettenantriebsmotor liefert das System eine Förderleistung von 4 Tonnen pro Stunde.
Ein spezieller Schaltschrank unterstützt die gleichzeitige Lieferung mehrerer Futtermittelrezepturen an Silos. Das von einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) gesteuerte System ermöglicht einen vollständig mannlosen computergestützten Betrieb, senkt die Arbeitsverwaltungskosten und ermöglicht gleichzeitig präzise, wissenschaftliche und automatisierte Fütterungsabläufe. Es unterstützt eine komplexe Futterverteilung über den Boden und den Stall hinweg mit einstellbarer variabler Frequenzleistung. Das Futter wird ohne Stöße oder Vermischung von Rückständen transportiert, was saubere, intakte Pellets ohne Kreuzkontamination garantiert.
Durch den modularen, frei kombinierbaren Aufbau passt sich die Futterlinie an landwirtschaftliche Betriebe aller Formen und Größen an, mit einer maximalen Einzelförderstrecke von 500 Metern. Der große Rohrleitungsdurchmesser sorgt für einen schnellen Futterdurchsatz auch über große Transportstrecken. Fühlen Sie sich freiKontaktieren Sie uns!